Briefmarken-Handbuch
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Frage:
16.03.2019
Frage:
Guten Abend Herr Köpfer, wo kann man denn die unter "Machen Sie mit" gesendeten Fragen/Bilder einsehen?
Mfg
Frank
Antwort:
Antwort:
Eine Reihe von Versuchen, die Plattform um Mitgestaltungsmöglichkeiten zu erweitern, aktiv tätig werden zu können, wurde nicht angenommen, so auch die des Mitmachens.
Schade.
Frage:
15.03.2019
Frage:
Hallo! Wir haben vor kurzem von meiner Großmutter und Mutter eine kleine Sammlung an Briefmarken (viele noch lose, an abgerissenem Briefpapier klebend, aber fast alle abgestempelt) bekommen. Ich habe vor diese zu ordnen und deren Wert etwas einzustufen, da ich sie nicht einfach wegschmeißen möchte. Vielleicht können sie mir im Vorgehen ein paar Ratschläge und Tipps geben, da ich kaum bis gar keine Ahnung von Briefmarken und dem Briefmarkensammeln habe. Ich würde mich sehr über Ihre Hilfe freuen. Mit freundlichen Grüßen Lena
Antwort:
Antwort:
Hallo und guten Morgen,

Ihre Beschreibung dieser "Sammlung" deutet auf eher beiläufig zusammengetragene Briefmarken hin und wird höchstwahrscheinlich kaum Wertvolles beinhalten. Mein Rat wäre, die Sammlung einem Briefmarkenhändler vorzulegen und dessen Reaktion abzuwarten. Sollte er interessiert sein, können Sie davon ausgehen, dass sie auch interessante Objekte beinhaltet. Wenn nein, dann können Sie sich weitere Bemühungen ersparen. Es sei denn, Sie könnten sich vorstellen, sich mit unserem tollen Hobby dauerhaft zu beschäftigen.
Frage:
13.03.2019
Frage:
Guten Tag, Herr Köpfer,
können Sie mir Auskunft geben, wie bei den Buchdruckmarken der Heuss I-Serie die Strichelleisten in der Druckplatte befestigt wurden. Oder können Sie mir zu diesem Thema Literatur benennen? Vielen Dank für Ihre Bemühungen
Antwort:
Antwort:
Ich möchte, ohne zu wissen, ob Ihre Frage damit beantwortet würde, auf das Buch "Einführung in die Druckverfahren" des Schwaneberger Verlags / Michel verweisen.
Frage:
20.01.2019
Frage:
Hallo was bedeutedt ein rotes N auf der Gummi-Seite links unten und ein Prüferzeichen links oben.
Antwort:
Antwort:
Ohne das gesehen zu haben, kann ich dazu nichts sagen.

Schicken Sie mir einfach einen Scan.
Frage:
12.01.2019
Frage:
Hallo Herr Köpfer, wie sie evtl. bereits wissen liegt mein Hauptaugenmerk auf den Formnummern von Berlin in postfrischer und gestempelter Erhaltung. Ich habe vor kurzem einige Marken als LOT mit FN in postfrischer Erhaltung gezielt erworben. In diesem LOT war Michelnummer 234 (Lübcke) mit FN 1 enthalten. Diese FN wurde allerdings lt. dem Katalog von Günther Schwarz „ Die Formnummern von Berlin „ noch nicht nachgewiesen. Auch in dem Ergänzungswerk ist diese FN nicht enthalten. Haben Sie Informationen darüber ob der Nachweis inzwischen erbracht wurde ? Sollte dies nicht der Fall sein wäre ich dazu in der Lage. Wie wäre eine solche Marke zu bewerten ? Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen Christian
Antwort:
Antwort:
Glückwunsch! Was das Stück wert ist? Mit einem Augenzwinkern: das, was ein Interessent dafür zu zahlen bereit ist.

Ich habe kürzlich auch einen nicht katalogisierten Wert erstanden und 3 Bilder, (die komplette Marke, einen Teilausschnitt der Ecke mit FN und die Rückseite) an Herrn Schwarz, er ist die zentrale "Sammelstelle", gemailt. Er bestätigte, ihn noch nie gestempelt und erst einmal postfrisch gesehen zu haben - und gab mir eine Katalogbezeichnung.
Machen Sie es genauso. Ich würde gerne seine (üblicherweise sehr schnelle) Antwort kennenlernen.

Frage: Haben Sie gestempelte Berliner FN-Doubletten in sammelwürdiger Stempelqualität, die Sie tauschen würden?
Frage:
04.01.2019
Frage:
Hallo Herr Köpfer, ich habe einen echt gelaufenen Beleg vom 13.07.1964 erworben. Es handelt sich dabei um eine innerdeutsche Luftfracht von Berlin nach Hof an der Saale. Der Beleg ist mit 25 Pf. (20 Pf. + 5 Pf Gebühr für Luftfracht) zeit- und portogerecht. Als Marken wurden hier die nachfolgenden Marken verwendet.
Berlin 218 2x im senkrechten Paar mit Eckrand und FN 4
Berlin 231 1x rechtes Randstück
BRD 349 1x
Das eine ist sicherlich das Paar 218 mit FN 4. Aber wie verhält sich mit der gemischten Frankatur Berlin und BRD ? Kommt dies häufiger vor oder handelt es sich ebenfalls um eine Besonderheit und somit sammelwürdig ?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Christian
Antwort:
Antwort:
Mischfrankaturen Berlin / Bund gibt es massenhaft, 1989 / 1990 sogar Bund / Berlin / DDR und VGO, alles auf einmal, und ist im Regelfall nichts Besonderes. Zu etwas Sammelwürdigem, wenn man mal von der Dokumentation der Geschichte absieht, sind jedoch, und da haben Sie mit dem Paar mit FN recht, wenn besondere Varianten von Briefmarken oder auch wertvollere Verwendung fanden. Im übrigen kann eine Ganzsache, die man als Sammler sehr schätzt, von geringem Wert sein - oder umgekehrt. Und wer weiß, wie sich etwas entwickelt.
Frage:
02.01.2019
Frage:
Hallo Herr Köpfer, in den 1970er ersetzten aufgedruckte "Stempel" zunehmends die sorgfältig aufgebrachten Handstempel in der Versandstelle Frankfurt. Diese Art von "Stempel" stellen unbestritten einen Tiefpunkt des Sammelgebiets "Bund gestempelt" dar und werden nicht mehr als als sammelwürdig betrachtet, vielleicht von den korrigierten Reihenwertzählern und Kreuzentwertungen mal abgesehen.

Handstempel blieben jedoch weiterhin in Verwendung, am Ende noch für Spezialitäten und Sonderwünsche etwa Paare bei Dauerserien. Diese Stempel sind nur durch die Kürzel vom realen Postverkehr zu unterscheiden - ausgeschlossen ist auch hier die postalische Verwendung nicht, etwa bei FDCs denn auch der Sammlerschalter (andere Kürzel) nahm auch Post an. Für mich sind solche Stempel die letzte Wahl, ich entferne hier auch den Gummi nicht (um die Nichtverwendung nicht zu kaschieren). Halten Sie Handstempel aus der Versandstelle für sammelwürdig? Viele Grüße aus Frankfurt, Christos V
Antwort:
Antwort:
Die Philatelie ist ein Feld, auf dem sich jeder nach seiner Facon austoben kann. Damit erwirbt niemand das Recht, die Handlungsweisen anderer zu kritisieren. Man kann jedoch sein eigenes Tun darstellen und erklären, warum man es tut. Als Verpflichtung (gegenüber sich selbst, aber auch gegenber anderen Sammlern), so man will, sehe ich es an, auf die Folgen bestimmten Handelns hinzuweisen, um sich den besserwisserischen Manipulationen derer, die die Sammler über den Tisch ziehen, damit ihren "Lebensunterhalt" verdienen, zu entziehen.

Ihre Überlegungen sind somit, vor allem mit dem Versuch der Verfeinerung sammlerischen Verhaltens, voll auf dieser Linie. Nur sollte man eine gewisse Grundordnung mit überschaubarem Spielraum nicht verwässern wollen, denn sonst wäre die Philatelie wieder der Willkürlichkeit preisgegeben.

Deswegen sind und bleiben für mich Versandstellenprodukte nicht sammelwürdig. Dazu zählen auch die Andreas-Kreuze, sie machen die Marke zum Abfall, sowie die KBWZ, ebenfalls Produkte der Manipulation von "Sammelobjekten".

Was meiner Meinung nach nicht dazu zählt, sind tatsächlich die postalischen Abläufe bei einem unter gleicher Adresse arbeitenden Postamts mit Normalbetrieb.

Beispiel "Berlin 12" in der Goethestraße: Wenn man diese Räume betrat, befanden sich linker Hand die (offenen) Versandstellenschalter, die immer reichlich belagert waren. Auf der rechten Seite fand man die Schalter des normalen Postamts - ebenfalls "Berlin 12". Dorthin wandte man sich, wenn man Postalisches ohne oder mit Zusatzleistungen (Briefe, Einschreiben, Eilboten und ähnliches) aufgeben wollte.

Ich gehe für mich davon aus, dass solche Briefe normal und sammelwürdig sind, während EZM mit Stempel "Berlin 12" nur eine Notlösung sein können. Statt Letzterem ziehe ich in einigen Bereichen den Bundstempel vor.

An dieser Stelle könnte man einwenden, dass diese Briefe wahrscheinlich von Sammlern geschaffen wurden. Einmal die Feststellung, dass die sich auch Briefe schreiben können und, wichtig ist hierbei, dass sie nicht von den Versandstellen (Massenware) oder vom Handel (überteuert) produziert wurden und in den meisten Fällen Unikate sind. Was spricht also dagegen?

Und zum Schluß noch die Frage, wieviele der Ganzsachen "Luftschiff Graf Zeppelin" von Sammlern "geschaffen" wurden? Ich tippe auf mindestens 99 %!



Frage:
02.01.2019
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
ich beschäftige mich momentan mit der Dauerserie Berliner Stadtbilder.
Haben Sie Tipps für die Unterscheidung der verschiedenen Papiersorten bei Michelnr. 140 bis 147?
Danke und beste Grüße.
Antwort:
Antwort:
Eine sehr interessante Serie mit enorm vielen sammlerischen Möglichkeiten. Ansonsten aber kann ich nur auf den Michel Spezial, den Handbuch-Katalog Rollenmarken und die Spezialkataloge von Günther Schwarz, die Formnummern von Berlin und die Bogenzähler von Berlin verweisen. Ich meine damit kommt man, auch bei allen anderen Berliner Ausgaben, gut klar.
Frage:
25.12.2018
Frage:
Frage
Was bedeutet Rco Briefe für die BRD ab 1949
Antwort:
Antwort:
Ich kann nur vermuten, dass es sich um eine Abkürzung für "Recommandé", also "Einschreiben" handelt.
Frage:
25.12.2018
Frage:
Ich habe SK Marken abgelöst, was bei einigen nur schwer ging, denn der Rest brauchte Hilfe mit Benzin um sie aus dem Trockenbuch heraus zu bekommen.

Nun aber sind sie gut abgelöst, kleben aber immer noch so stark, als ob sie gerade erst von der Folie gezogen wurden.

Was kann ich dagegen tun ?
Antwort:
Die Gummierung restlos "abzuwaschen" wird kaum möglich sein - folglich wird auch die Gestaltung einer Sammlung gestempelter SK-MArken "fürs Auge" sehr schwer werden. Vielleicht können Sie diese Marken auch wieder auf Folie kleben, genau ausschneiden und so einen befriedigenden Umgang mit ihnen zu ermöglichen.

Wenn das auch "keinen Spaß" macht: man muß diese Massenmarken nicht als gestempelte SK-Einzelmarken sammeln.
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