Briefmarken-Handbuch
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Lexikon

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Ramsch
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Rarit
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Rollenmarken

Ramsch
Die "organisierte Philatelie", also die sogenannte Briefmarkenlobby, hatte ursprünglich mal im Sinn, dem Sammler bei seiner Sammeltätigkeit behilflich zu sein. Sie war Dienstleister und wollte nur das Beste für die Philatelie.
Übriggeblieben ist heute ein Bestreben, das nur das Beste des Sammlers möchte, nämlich sein Geld.
Er ist schlicht zur "Melkkuh" der organisierten Philatelie verkommen. Man ist darauf aus, ihm, neben den Neuheiten-Abos, wertlos bleibende Massenware, unprüfbar gestempelte Wertzeichen, überteuerte Sonderangebote in 1.000 "verführerischen" Varianten, möglichst viel unsinnige Zusatzprodukte, die speziell für Sammler produziert werden, zu verkaufen. Das sind Ersttagsbriefe, Ersttagsblätter, Erinnerungsblätter, Jahreszusammenstellungen, aber auch Messebelege und ähnliches - die Phantasie der Ramsch-Produzenten ist grenzenlos.
Die Folge ist, zumindest wenn man nicht aufpaßt, daß man nach Jahren feststellt, daß das, was man da mit sehr hohem finanziellen Aufwand, oftmals auch gefühlt als "Schnäppchen", zusammengetragen hat, wert- und sinnlos ist. Eine mehr als herbe und ernüchternde Enttäuschung.
Die kann man vermeiden, indem man, als Faustregel, sich auf Sammelwürdiges und Nötiges konzentriert - und vom Rest ganz einfach die Finger läßt.
Das trifft ebenso auf unsinniges Zubehör wie z.B. Vordruckalben (sehr teuer und für phantasievolles Sammeln völlig ungeeignet) sowie Kataloge, die keine oder nur wenige Informationen bieten, zu - und das sind alle unterhalb der Spezialkataloge. (siehe auch "Kataloge")