Briefmarken-Handbuch
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Internetrisiken
In allen Bereichen meiner Internetauftritte ist zu erkennen, wie schwierig sich das Sammeln, Kaufen und Verkaufen von Briefmarken darstellt. Obwohl es tatsächlich das schönste Hobby der Welt ist und unheimlich viel Spaß machen kann, heißt es immer voll konzentriert bei der Sache zu sein. Euphorie ja, Kontrolle ist aber besser. Natürlich, und da sogar ganz besonders, ist dies beim Briefmarkenkauf im Internet zu beachten. Am besten ist dort eine möglichst große Erfahrung, denn aus Schaden wird man bekanntlich klug.
Insofern bin ich diesbezüglich zwischenzeitlich ein Stück klüger.
Ich kaufe Briefmarken, deren Wert über € 25,-- liegt, nur geprüft oder mit einer zeitlich unbefristeten Echtheits- oder Prüfgarantie (Prüfzeiten liegen etwa bei einem halben Jahr).
Ich kaufe geprüfte Marken nur, wenn die Rückseite der Marke abgebildet ist, ich also das Prüfzeichen und seine Stellung sehe.
Ich kaufe ausschließlich Briefmarken, die klar abgebildet sind und vergrößert werden können.
Eine klare und eindeutige Beschreibung ist ein Muß (Thema versteckte, im Scan nicht sichtbare Mängel).
Briefmarken, die nicht prüfbar sind, sind ebenso tabu, wie jegliches für uns Sammler ganz speziell hergestellte Machwerk.
Thema Nachzähnung: ich prüfe die Zähnung der auszuwählenden Marken auf Unregelmäßigkeiten, also z.B. unterschiedliche Lochtiefen.
Nachdem ich eine 250 Pfennig der Berliner Frauenserie, Berlin-11-gestempelt, von Herrn Georg Schlegel als falsch gestempelt zurück erhielt, stellte ich fest, daß die Einsen der 11 oben fast abgerundet waren. Jede Berlin-11-gestempelte Marke wird seitdem daraufhin von mir geprüft (Stichwort: gute Abbildung).
Es ist ein Grundvertrauen nötig, das mich auch mal ein gewisses Risiko eingehen läßt. Dabei gehe ich davon aus, daß die überwiegende Zahl der Anbieter vertrauenswürdig ist. Gute Anbieter sind im übrigen darauf aus, von den Käufern möglichst zu 100 % als "sehr gut" bewertet zu werden.
Briefmarken, deren Wert unter € 25,-- liegen, werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht geprüft. Für den Kauf solcher Marken ist also das vorgenannte Grundvertrauen Voraussetzung. Vielleicht kann man auch davon ausgehen, daß der Wert solcher Marken in keinem Verhältnis zu dem für das Fälschen notwendigen Aufwand steht.
Ich kaufe nur erstklassige Ware aus dem Postgebrauch (möglichst zentrierte Vollstempel) bzw. postfrisch mit Rändern und Zudrucken sowie portogerechte, saubere und nicht sichtbar sammlermanipulierte Briefe (es sei denn, die aufgeklebten Marken sind besonders toll (Stempel!)).
Sollte ich noch klüger werden, also weitere unangenehme Erfahrungen machen, werde ich das hier anfügen.