Briefmarken-Handbuch
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Lexikon

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unprüfbar
An und mit Briefmarken wurde schon immer manipuliert - und das wird auch so bleiben. Sichtbares Zeichen hierfür in der Philatelie, ist der "Bund Philatelistischer Prüfer e.V.", in dem für jegliches Sammelgebiet Spezialisten zur Prüfung von dessen Briefmarken organisiert sind.
Um eine Briefmarke prüfen zu können, müssen die Punkte, die geprüft werden sollen, eindeutig erkennbar sein.
Briefmarken sind mal postfrisch und mal gestempelt wertvoller. Es reizt darum den von nicht allzu großen moralischen Skrupeln angehauchten Mitbürger natürlich, eine billige in eine teure Marke zu verwandeln. Also wird, mal professionell, auch mal mehr als laienhaft, eine beschädigte Gummierung einfach durch eine neue ersetzt, fehlende Zähne angesetzt, Risse geflickt, Aufdrucke gefälscht, nachgezähnt und besonders auch nach- bzw. falschgestempelt.
Eine prinzipielle Anforderung an das Hobby Briefmarkensammeln und die Sammelwürdigkeit der Marken ist deren Prüfbarkeit. Ist eine Briefmarke nicht prüfbar, ist sie Müll, wertlos.
Der Stempel einer vollgestempelten Briefmarke ist einfach zu prüfen. Selbst von Laien kann, zumindest bei grob einfachen Fälschungen, eine Manipulation erkannt werden. Ich denke da z.B. an eine komplette Serie "Heuss" von Berlin, Randstücke, die ich in einer Auswahl entdeckte: der Stempel von 1961 wies eine 4-stellige Postleitzahl auf.
Fragmentartige Stempel, z.B. die über eine Ecke, auch volle, aber nicht lesbare Stempel sind NICHT prüfbar - und somit NICHT sammelfähig. Das gilt natürlich auch für die einfachsten und billigsten Marken.
Es ist mehr als empfehlenswert, jede Briefmarke, deren Wert über € 25,-- (erst ab diesem Betrag werden Briefmarken geprüft!) liegt, prüfen zu lassen bzw. schon geprüft zu kaufen. Unterläßt man dies, wird man buchstäblich ein "blaues Wunder" erleben.