Briefmarken-Handbuch
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Frage:
05.07.2019
Frage:
Hallo Herr Köpfer, sie sind kein Freund von Vordruckalben. Der Vorteil von Vordruckalben ist, dass da keine postfrische Marke sich verkleben kann.Und für Spezialitäten kann man neutrale Blätter nehmen.
In meiner Jugendsammlung hatten sich nach Jahrzehnten etliche postfrische Marken verklebt. Zum Glück waren die Marken nicht viel Wert.
Ich habe meine Vordruckalben, mit Taschen, günstig von Ebay.
Viele Grüße
Antwort:
Antwort:
Nein, da haben Sie recht - und ich habe meine ganz persönlichen Erfahrungen damit gemacht. Da sticht schon gar nicht das Argument des Verklebens. Wenn Briefmarken trocken, also fachgerecht, gelagert werden, kann das gar nicht passieren.

Das Argument "günstig von eBay" kann man seit einigen Jahren wörtlich nehmen: hundertausendfach werden gleichaussehende, postfrische und wertlose Vordruckalben-Sammlungen angeboten - die keiner haben will. Der Grund hierfür sind fehlende Besonderheiten , da die gar nicht dort reinpassen: kein Randstück, kein Druckerzeichen, keine Formnummer, kein Paar oder Viererblock, Zusammendrucke nur, wenn Sonderseiten zugekauft wurden (dann nur Michelstandard), keine Streifen von Rollenmarken und vieles mehr. Sätze, z.B. Berliner Frauen, über viele Jahre und Seiten verteilt und damit ohne Aussicht, eine komprimiert vorzeigbare Spezialsammlung zusammenzutragen.

Haben Sie sich mal die Preise für die "neutralen Blätter" und die damit bald notwendigen weiteren Binder angeschaut? Und sicher sind Sie sich dessen bewußt, dass neue / aktuelle Nachträge voll bezahlt werden müssen.

Da lob´ ich mir das aus Einzelblättern bestehende Einsteckalbum, das sich immer meinen Wünschen, oder soll ich sagen "Marotten", anpaßt.

Aber, Briefmarkensammeln ist ein absolut individuelles Hobby, das jeder nach seiner Facon betreiben kann. Eigene Erfahrungen sind zwar nicht immer das non plus ultra, auf jeden Fall aber die wirksamsten.
Frage:
24.06.2019
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
durch Zufall stieß ich heute auf die DBZ 01/2008. Auf Seite 23 wird berichtet, dass ein mit 5M stark überfrankierter Ersttagsbrief vom Berliner Postschnelldienst mit der Michelnr. 20 bei Schlegel mit 1000 Euro Ausruf nicht verkauft wurde. Die Vermutung des Autors: weil überfrankiert. Ich erinnerte mich daran, erst vor einigen Tagen einen 5M FDC vom Postschnelldienst in meine Auktionsergebnisdatenbank aufgenommen zu haben. Und tatsächlich: Das Foto zeigt,es ist der selbe Brief, der 2008 für 1000 Euro (und damit auch für die üblichen 10-20% Untergebot für 800-900 Euro) unverkauft blieb. Am 17.05.2019 beim Württembergischen Auktionshaus für knapp 3965 Euro inkl. Aufgeld verkauft. Das nenne ich doch mal eine Wertsteigerung.

Gleichzeitig geht der Preisverfall selbst bei sehr sauber gestempelter "Standardware" weiter. Gestern erhielt ich eine komplette gestempelte Sammlung Berlin in 2 Vordruckalben für 880 Euro. Die allermeisten Marken sind der üblichen Versandstellenstempelschrott mit umgeknickten Eckrändern. Aber auf den ersten Seiten des Vordruckalbums fanden sich ein perfekt gestempelter Satz Schwarzaufdrucke mit Fotoattest (500-600 Euro), Block 1 ESST mit Fotoattest (500-600 Euro) und 68-70 im Oberrand mit zentrischem Orts-Vollstempel und BPP Signatur (130-160 Euro). Bei den Schwarzaufdrucken war notiert, dass der vorherige Besitzer den Satz irgendwann mal bei Viennafil für 3000DM erwarb. Für den für mich uninteressanten ESST Block 1 und die Restsammlung ohne die drei genannten Ausgaben dürften sich 600 Euro erlösen lassen. 68-70 fehlten mir in der Qualität und ich wäre bereit gewesen, bis zu 160 Euro zu zahlen, so dass
ich einen perfekt gestempelten Satz Schwarzaufdrucke mit ehemaligem Kaufpreis von 1500 Euro jetzt effektiv für 100 Euro bekam. Lag sicher auch etwas am Anbieter, der die Sammlung schlecht betitelte, im Sommer bei eBay verkaufte und die Spitzen nicht auslöste und separat verkaufte. Trotzdem gäbe es selbst auf namhaften Auktionen für den Satz höchstens noch 40% des ehemaligen Kaufpreises.

Herzliche Grüße
Thomas
Antwort:
Antwort:
Ich bekomme immer wieder Anfragen, ob ich Wege kenne, wie die ererbte Briefmarkensammlung verkauft werden könnte. Aus den Formulierungen solcher Mails ist dann immer sofort erkennbar, dass vor mir schon andere befragt - und, das ist der Punkt, die sammelwürdigen Teile bereits "ausgesucht" wurden. Die restlichen 99 % solcher Sammlungen sind "Schrott".

Die Erben, die solchen Beurteilungen skeptisch gegenüber stehen, suchen andere Wege, bei denen sie trotz mangelndem Wissen glauben, es z.B. über ebay anders, vor allem besser hinzukriegen.
Das wäre möglich, würde man die guten Marken einzeln / satzweise anbieten, geht aber logischerweise auch schief, weil das Fachwissen fehlt. Und die Sammlung als Ganzes anzubieten mißlingt, weil dort Gebote über € 1.000,-- eher die Ausnahme sind und man ohnehin der Qualität von kompletten Sammlungen (berechtigterweise) skeptisch gegenüber steht. Wenn man dann allerdings als Bieter das Glück hat, eine qualitativ hochwertige Sammlung zu erstehen, hat man, im Gegensatz zum Verkäufer, Glück gehabt.

Es ist meiner Meinung nach ohnehin eine derbe Bestrafung von Hinterbliebenen (kann ja Sinn machen), ihnen eine solche Briefmarkensammlung zu hinterlassen, wenn man sich mal überlegt, welches Detailwissen hinter einer solchen Sammlung steht, von dem der Rest der Familie keine Ahnung hat.

Spätestens bei solchen Überlegungen stoßen auch und vor allem die Sammler an ihre Grenzen, die vorgeben, Briefmarken nur aus Idealismus und nicht aus wirtschaftlichen Gründen zu sammeln.

Bei alledem ist natürlich zu beachten, dass Biefmarken nur einen festen Wert haben, solange sie gültig sind. Das Beispiel Deutschland zeigt, dass Postunternehmen recht willkürlich mit dem Kapital ihrer Kunden umgehen, Die Folgen sind sattsam bekannt und betrafen fast alle Sammler. Und bei den Sammelstücken, die dann noch einen Wert darstellen, gilt natürlich die Regel von Angebot und Nachfrage, gepaart mit Wissen oder Unwissen, womit auch hier der Willkür Tür und Tor geöffnet sind. Extreme Ausschläge bei ein und demselben Objekt nach oben und / oder nach unten, auch im häufigen Wechsel, sind die Regel, also nie eine dauerhafte Wertschätzung.

Empfehlung an den Sammler: Quantität ist kontraproduktiv, Qualität jedoch Grundanforderung.
Frage:
19.06.2019
Frage:
Bis wann waren Ankunftsstempel auf gewöhnlichen Briefen in Deutschland gebräuchlich?
Antwort:
Ob überhaupt und, wenn ja, von wann bis wann - keine Ahnung. Philatelistisch macht das auch nur auf Eilboten Sinn und beweist, dass ein solcher Brief keine "Mache" ist.
Frage:
14.06.2019
Frage:
Hallo, guten Abend

meine Frage an Sie, ist ein Falzkleberest an einer gestempelten Marke ein Wertverlust oder hat das keine Relevanz?
Antwort:
Antwort:

Keine Relevanz, aber ....

Falzreste lassen sich im Allgemeinen problemlos im Wasserbad entfernen, was aus ästhetischen Gründen und auch einem weiteren absolut empfehlenswert ist. Es gab, und gibt sie noch immer, Sammler, die Marken mit selbstgebastelten Falzen und normalem, NICHT wasserlöslichem Leim im irgendwelche Hefte einkleben. Dadurch entstehen irreparabele Beschädigungen, die nur durch den Versuch, die Falze abzulösen, entdeckt werden.
Frage:
09.06.2019
Frage:
was heisst: feinst postfrisch
Antwort:
Antwort:
Postfrisch bedeutet, wie von der Post verausgabt, also einwandfrei - das ist auch die Formulierung, die die BPP-Prüfer wählen. Alles weitere ist "Geschwafel" und will oft etwas (wertminderntes) relativieren oder gar vertuschen.

Aber so ist die Philatelie: ständig auf der Suche nach Formulierungen, die es möglich machen, zu sagen: das hatte ich aber erwähnt, tut mir leid, keine Rücknahme.
Frage:
03.05.2019
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren, meine Mutter hat von ihrer Mutter, also meiner Oma eine Briefmarkensammlung von meinem Opa erhalten. Ich bin kein Freund von Briefmarken und habe davon auch keine Ahnung. Wir haben schon nach dem Wert geschaut und es scheint als wäre da richtige Schätze bei, wenn es dann auch jemanden gibt der daran interessiert ist :D Können Sie uns vielleicht einen Tipp geben wo man Briefmarken verkaufen kann außer über Ebay. Wir haben ganz viele Briefmarken von Sverige aus Schweden welche sofern man den Seiten glaubt mehrere hundert Euro Wert haben. ... Gern schicke ich Ihnen auch ein Bild von diesen Briefmarken zu. Mit besten Grüßen Adrian
Antwort:
Antwort:
Philatelie ist auf keinen Fall der Katalogwert von Briefmarken, sie wird, oft irrantional, bestimmt von vielen Faktoren,die letztendlich eine Einschätzung möglich machen. Hierzu zählt z.B. die Qualtität, die wiederum viele Aspekte erfüllen muß, um hohe bis höchste Ansprüche zu definieren.

Eine Ferndignose ist nicht möglich.

Ich empfehle, wie immer, die Sammlung Händlern oder Auktionshäusern vorzulegen - und deren Reaktionen zu deuten.

Da wäre es natürlich sinnvoll, eigenes Wissen einbringen zu können.
Frage:
28.04.2019
Frage:
Briefmarkentauschtag: Album 3. Reich, schöne Stempel und eine Überraschung, die letzten 2 Marken abgestempelt in Charlottenburg 2 wenige Tage vor Waffenstillstand. Ist es wahrscheinlich dass jemand durch die Front zu den Russen lief um dort zwei Gefälligkeitsabstempelungen vorzunehmen? Nun erschienen auch die anderen Stempel dubios. Grüße Christos
Antwort:
Antwort:
Der Katalogpreis und die Anzahl offensichtlich vorhandener, "schön" gstempelter Stücke und der Kataloghinweis "gestempelte Marken und Briefe müssen BPP geprüft sein" sagen alles. Diese Marken wurden unberechtigterweise nachträglich gestempelt - und werden deswegen entsprechend be- und gehandelt. Sie sind geeignet für Teilsammlungen "Fälschungen und Manipulationen".
Frage:
19.04.2019
Frage:
Hallo Herr Köpfer, im Hinblick auf die Bogenzähler Berlins gibt es ja das Buch von Günther Schwarz. Dieses Buch aus 1985 geht verständlicherweise nur bis zur Michelnummer 742. Da ich auch einige Bogenzähler ab Michelnummer 743 besitze habe ich nun nach weiterführender Literatur gesucht. Ich habe auch ein Angebot dazu gefunden. Allerdings steht im Angebot nur das es sich um den Nachtrag aus 1992 handelt. Es geht nicht daraus hervor ob dort die Marken bis 1990 aufgeführt sind. Wissen Sie evtl. ob es sich hier um die entsprechende Lektüre zur Vervollständigung handelt. Da ich die Ausfertigung aus 1985 bereits besitze würde ich auch nur noch den Nachtrag benötigen. Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen Christian
Antwort:
Antwort:
Dieser Nachtrag erfaßt neben fast allen Sondermarken (bis MiNr.863), insbesondere die Dauerserien SWK und Frauen.

Frage:
16.04.2019
Frage:
Hallo, ich habe vor kurzen mit dem Briefmarken sammeln angefangen, und natürlich bin ich auch auf das Thema Fälschungen gestoßen, daher meine Fragen, sind Briefmarken auf denen ich unter einer UV Lampe die Fluroszenz sehen kann echt? Oder können diese dennoch gefälscht sein?
Antwort:
Antwort:
Die Fälschung von Briefmarken als Ganzes (zum Schaden der Post) sind äußerst selten. Was uns Sammler tangiert sind die Manipulationen an den Sammlermarken: falsche Stempel, Nachgummierung, Nachzähnung und sonstige Reparaturen. Das betrifft jedoch auch "nur" die besseren Stücke, die man deswegen nach Möglichkeit nur geprüft bzw. mit Prüfgarantie kaufen / tauschen sollte. Dabei aber Vorsicht! Die Qualität sollte stimmen, der Prüfstempel tiefstmöglich gesetzt sein. Wenn eine Marke Mängel wie z.B. kurze oder fehlende Zähne hat, dann "höher" geprüft wird, taugt sie nicht zum Sammeln - jeder Cent,den man dafür anlegt, ist einer zuviel.
Frage:
14.04.2019
Frage:
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
ich glaub, dass es bei den selbstklebenden Marken der BRD noch Unklarheiten gibt. Ist es richtig, wenn ich definiere, dass es gibt:
1. Marken in MH ohne Zählnummer
2. Marken in Folienblatt und Folienbogen ohne Zählnummer
3. Marken auf Folienstreifen, Zählnummer ist nur auf den Folienstreifen, abgelöste Marken haben keine Zählnummer Mfg Hansjürgen
Antwort:
Antwort:
Richtig. Noch. Die Post wird sich noch viel mehr einfallen lassen, um uns Sammlern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Heute schon gibt es daneben, darüber, darunter, dazwischen die EAN, natürlich auch in der Rolle, selbstverständlich auch mit rückseitiger Zusatznummer.

Ich könnte mir, z.B. bei den "Blumen", die es, wenn ich richtig informiert bin, aus derzeit 52 Grundwerten besteht, neben den Varianten der Vergangenheit Änderungen bei der Gummierung, dem Papier, bei Fluo und ähnlichem vorstellen. Vielleicht sinnigerweise kurz vor der bevorstehenden Portoerhöhung, die natürlich auch eine ganze Reihe neuer Wertstufen notwendig macht: statt jetzt 70 Cent einen für 97 oder 102 Cent? Entsprechende Änderung anderer Portostufen, z.B. statt € 3,79 für ein Päckchen vielleicht € 4,64 und einen neuen Wert für Päckchen über 2 kg eine zu € 5,67? Natürlich alles in naßklebend, selbstklebend, aus dem Bogen, der Folie, Heftchen, von der Rolle, in Zusammendrucken und ....

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